Schwarzbuch WDR
Gastronomie
Friedhöfe
1. FC Köln
Veranstaltungen
Zirkus
Köln bei Nacht
Parks
Museen
Märkte
 
 
 

 

www.Cologne-info.de Schwarzbuch WDR

 

 

 

 

 

   
Akte Dürrwald
Schwarzbuch des WDR  
   
Einblicke in ein schlagzeilenträchtiges Unternehmen
   

"Dä längste Adventskalender vun Kölle"
-- Der längste Adventskalender von Köln

Jeden Tag ein neues Türchen für diesen herrlichen Sender.

   
Akte Dürrwald
2019
 
06. 11. 2019  
   
Akte Dürrwald
Interview mit Volker Erner - Bürgermeister Erftstadt

 

Interview mit Volker Erner - Bürgermeister Erftstadt

 

Krapohl:

Hallo Herr Erner.

Herr Erner, Sie sind auf der Zielgeraden Ihrer politischen Laufbahn angekommen.

Das Ende Ihrer Regentschaft als Bürgermeister ist in Sicht.

Möchten Sie unseren Lesern noch eine letzte Botschaft überbringen.

Erner:

Die Freude ist auf meiner Seite.

Mir geht es wie den meisten Politikern in unserer Partei.

Man hat ein gewisses Anliegen und eine Grundüberzeugung.

Und so möchte ich Erftstadt gut bestellt an meinen Nachfolger übergeben.

Krapohl:

Gibt es denn noch irgend etwas zu regeln ?

Erner:

Ja sicherlich.

Es ist die Dauerüberwachung der Familie Krapohl.

Die beiden sind schließlich Bürger von Erftstadt.

Der Staat hat die beiden um viele 100 Millionen Euros betrogen.

Und es wurden überreichlich viele Straftaten an den beiden begangen.

Das möchte ich als Schlussoffensive meiner Laufbahn noch in Ordnung bringen.

Ich hatte über all die Jahre besten Kontakt zum BKA und zum WDR in Köln.

Ich habe mit den Beamten damals den Raum hier im Rathaus ausgesucht, in dem die Überwachungseinheiten installiert wurden.

Und von hier aus wurden die Verhandlungen koordiniert, als es um die Schweigegelder ging.

Meine rechte Hand hat da ganze Arbeit geleistet.

Krapohl:

Und der WDR ?

Erner:

Der war von Anfang an in alles eingebunden.

Der hat ja auch einen Film über alles gedreht.

Ich habe dann mit dem Schönenborn mehrmals in der Sache telefoniert.

Aber der hat mir gesagt, dass der Beitrag nicht gesendet wird.

Der dient dem Sender als Erpressungsmaterial.

Es ging um den Laschet.

Krapohl:

Und jetzt möchten Sie reinen Tisch machen, bevor Sie das Weite suchen.

Erner:

Ja klar. Aber dass die auch das ganze private Umfeld ausschnüffeln, hätte ich nicht gedacht..

Vor allen Dingen meine engeren Mitarbeiter sind ja auch betroffen. Und die können ja schließlich gar nicht dafür.

Krapohl:

Ich bin natürlich bereit, vor jedem Untersuchungsausschuss aus zu sagen.

Das Hauptproblem ist, dass es vertraglich geregelt wurde, dass all die Millionen, die an Schweigegeldern geflossen sind, zurückgezahlt werden müssen, wenn alles öffentlich wird.

Davor haben die meisten Empfänger natürlich Angst.

Bei den meisten ist das Geld ja längst ausgegeben.

Leider habe ich jetzt keine Zeit mehr.

Sie wissen ja, das Amt ruft.

Aber wir können nächste Woche weitermachen.

Dann reden wir auch über den Hans Klinkhammer und den Rudi Cerne. Der war ja hier und hat diesen BKA Kram angesehen.

Und über die Abhöranlagen im Eiscafe, die Abhörprotokolle. Und Und Und.

Es gibt noch viel zu reden.

Krapohl:

Danke für das nette Gespräch. Und bis nächste Woche dann.


Wolfgang Krapohl.

 

Wolfgang Krapohl
Konrad-Adenauer-Str. 4
50374 Erftstadt

krapohl.wolfgang@gmx.de
tel 02235 9297991